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In der Regel wird nicht Scientology selber aktiv, sondern einzelne Scientologen, die als Unternehmer auftreten. Nach vagen Schätzungen soll es zwischen 70 und 150 scientologisch geführter Unternehmen in Deutschland geben. Die Schwerpunkte dieser Aktivitäten liegen verständlicherweise dort, wo das Geld ist, also in München, Stuttgart, Hamburg und teilweise Berlin. Aber auch in den Neuen Bundesländern gab/gibt es einige Aktivitäten:
Das Pilotprojekt Dargen-Usedom (Krumholz) 1992-1994 - ein großangekündigtes ABM-Projekt, bei dem mehrere Millionen DM verschwanden
Die Firma Heilig-Werbeideen Schwaan HWI (Karl-Erich Heilig) 1990-1992 stellte Ortsinformationstafeln her. Nachdem sie pleite ging und die Chefs verurteilt wurden, übernahm eine Firma Hanse-Werbeideen (HWI) die Geschäfte.
Der Scientologe Herbert Haag versuchte 1992 vergeblich, Teile des Stahlwerks Riesa von der Treuhandanstalt zu erwerben.
Angebliche Tschernobyl-Kinder (die dann gar keine waren) wurden 1992 nach Senftenberg eingeladen. Es besteht der Verdacht, dass dieses Treffen benutzt wurde, um Kontakte zu östlichen Unterwelt- bzw. Geheimdienstkreisen zu knüpfen.
Der Immobilienmakler Kurt Fliegerbauer war mit seiner "Schloss Osterstein
Verwaltungs GmbH" in Zwickau von 1993 bis zu seinem angeblichen (inzwischen
angezweifelten) Rückzug im Jahr 2000 sehr aktiv. Eine kurze historische
Darstellung findet sich auf den Seiten
meines ev. Kollegen.
In Dresden und Leipzig befinden sich einzelne kleinere Immobilienfirmen von
Scientologen.
©
Gerald Kluge, Beauftragter
für Sekten und Weltanschauungsfragen im Bistum
Dresden-Meißen
E-Mail:
info@sekten-sachsen.de
aktualisiert: 30.11.00
URL der Originalseite:
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