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Ausführlichere Beschreibungen

Diaserien

Sekten
(ev: DS 097), 36 Dias v. F.-W. Haack, 1980, ab 14 Jahre
Sekten gehören als „normale Begleiterscheinung" zur Geschichte jeder Religion und Glaubensgemeinschaft. Der Begriff Sekte bringt auch zum Ausdruck, dass sich solchermaßen bezeichnete Gruppen in einem bestimmten Abhängigkeitsverhältnis zu einer übergeordneten Größe (Kirche, Religion) befinden. In der Diaserie werden folgende Sekten angesprochen: Zeugen Jehovas, Mormonen, Christian Science, Neuapostolische Kirche.

Die neuen Jugendreligionen
(ev: DS 108), 34 Dias v. F.-W. Haack, München 1982, ab 14 Jahre
Die Diareihe will als Hilfe für den Einstieg in die Beschäftigung mit den Jugendreligionen verstanden werden. Die einzelnen Gruppen (Krishna, Mun, Scientology, TM, MO) werden durch Bild und Begleittext vorgestellt. Wichtig ist dem Autor die Frage nach dem „warum" der Ausstrahlungskraft solcher Bewegungen. Er versucht, einen differenzierten Umgang mit den Betroffenen einzuleiten und Ansätze zur Frage „was tun?" zu geben.

Tonbildreihen

Im Bann des Bösen
(ev: TB 164), 35 Dias von G. Bienemann und W. Starke 1988, 20 min., ab 14 Jahre
Nach einem geschichtlichen Rückblick werden Okkultismus und Satanismus unserer Tage beschrieben. Außerdem wird die Lehre vom Teufel diskutiert und eine tiefenpsychologische Sichtweise dargestellt. Das Begleitheft enthält neben Literaturangaben Anregungen für einen Gesprächsabend und ein Unterrichtsmodell für Klasse 10.

Zwischen Pendel und Pyramide
(ev: TB 165), 32 Dias von G. Bienemann und W. Starke, 1987, 17 min., ab 14 Jahre
Ein wachsendes Interesse am Okkulten ist auszumachen. Was sind die Gründe für diese Erscheinung? Wo hört Spielen auf und droht Gefahr? Welche Erklärungsansätze gibt es? Den genannten Fragen möchte das Tonbild nachgehen. Außerdem wird ein Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen spiritistischer Manipulation gegeben, aber auch gefragt, ob hier nicht ein Hinweis auf Defizite unserer Kirche zu sehen sind.

Im Zeichen des Wassermanns - Die New-Age-Bewegung
(ev: TB 096), 25 Dias + 1 Tonkassette von H. Schulze-Berndt, Limburg 1988, 20 min., ab 14 Jahre
Die „New-Age"-Bewegung ist in aller Munde. Was verbirgt sich dahinter? Welche Gründe begünstigen ihr Entstehen? Worin unterscheidet sich diese Bewegung vom Christentum? Wie können die Kirchen reagieren?

Okkultismus - die Schatten in uns
(ev: TB 270), 48 Dias (Realfotos) von Peter Jesse, Bern/Zürich 1994, 17 min., ab 14 Jahre
Das Lebensgefühl vieler Menschen unserer Zeit ist durch die Erfahrung von Ängsten geprägt, die wie dunkle Schatten das Leben begleiten. Zu den Mitteln, diese zu verdrängen, gehören die Praktiken des Okkultismus. Auch immer mehr Jugendliche sind davon betroffen. Das Tonbild will die Möglichkeit öffnen, sich mit diesen Phänomenen (Pendeln, Kartenlegen, Naturrituale und Exorzismus) auseinanderzusetzen. Es besteht aus vier Teilen: 1) Einleitung 2) Eine Kartenlegerin erzählt - Walpurgisnachtrituale 3) Zwei junge Männer begründen ihre Ablehnung aus christlicher Haltung 4) Ausschnitte aus einem Exorzismus. Das Begleitmaterial hilft bei der behutsamen Näherung im Gespräch.

Scientology - Der MagieKonzern
(ev: TB 333), 18 Farbdias (Realfoto, Collagen) von Werner Thiede, Offenbach 1994, 45 min., ab 14 Jahre
In der deutschen Öffentlichkeit ist man sich weithin einig, dass Scientology eine kritikwürdige Organisation ist, vor der gewarnt werden muss. Bei näherer Betrachtung werden jedoch unterschiedliche Einschätzungen vorgenommen. Für die einen bilden die Scientologen eine obskure Religion, für andere sind sie ein Wirtschaftskonzern und dritte sehen in ihr eine kriminelle Vereinigung. Alle Beurteilungen nennen zutreffende Teilaspekte. Die Tonbildreihe informiert umfassend und will zu einem Verstehen hinführen.

Tageslichtfolien

Die neuen Jugendreligionen/Psychomutation
(ev: FO 010/011), 2 Foliensätze von F.-W. Haack, München 1977/81, ab 15 Jahre
Die Jugendreligionen haben die „Restwelt" als „zum Untergang verurteilt" abgeschrieben. Sie wird mit Begriffen wie „System", „Chaos" oder „satanisch" beschrieben. Rettung gibt es nur in der Gemeinschaft, die sich um den Heilsbringer und seinen Anweisungen schart („gerettete Familie" schart sich um den „Hl. Meister"). Die vorliegenden Folien wollen die Grundstrukturen solcher Jugendreligionen verdeutlichen. Teil 2 der Serie behandelt unter dem Begriff „Psychomutation" die erzwungenen Persönlichkeitsverwandlungen. In einem einfachen Schaubild werden diese Zusammenhänge verständlich gemacht.

Okkultismus
(ev: FO 033), 6 Farbfolien, Realfotos, Reproduktion von R. Boudier, R. Gröger, München 1992, ab 14 Jahre
Auf den Bildfolien werden Erscheinungsformen des Okkultismus gezeigt. Hintergrundinformationen und methodische Hinweise für den Lehrer sind im Materialbrief enthalten. Themen: Erscheinungsformen des Okkultismus, Okkulte Praktiken, Heavy-Metal, Schwarze Messe, Hildegardis-Codex.

Videos

Was suchen und finden Menschen bei Sekten?
(ev: VF 216), WDR-Dokumentation, 1991, 28 Minuten, ab 14 Jahre
Im Rahmen einer Volkshochschulveranstaltung kommen mehrere Frauen und Männer in einer großen Gesprächsrunde zu Wort, die Mitglied bei „Zeugen Jehovas" waren. Sie berichten von der Art der Disziplinierung, von der Schulung und davon, welche furchtbaren Auswirkungen es hat, zu dieser Sekte zu gehören: Familie oder Ehe zerbricht, Freundschaften werden abgebrochen, die Berufsausbildung wird aufgegeben. Besonders schlimm war für sie die Verdammung aller anderen Menschen, die nicht Zeugen Jehovas sind. Als Gegenpart äußert ein Zeuge in der Runde seine Überzeugung. Der Leiter der Wachtturm-Gesellschaft wird außerhalb der Runde befragt und antwortet auf die Frage, welche Probleme für Menschen entstehen, die aus der Sekte austreten.

Gehirnwäsche
(ev: VF 365; kath: 2003/9458), Dokumentarfilm von Egmont R. Koch, Dt. 1990, 45 min., ab 14 Jahre
Der Film basiert auf Recherche über die Aktivitäten der Scientology-Organisation in Deutschland und den USA. Ehemalige Sektenmitglieder berichten über ihre Erfahrungen mit der sog. Dianetik. Ziel der Sekte, die manche für faschistisch halten, ist es, ihre Anhänger „clear" zu machen, sie zu „glücklichen" Maschinenmenschen umzufunktionieren. Die Aktivitäten haben Erfolg: Scientologen stellen sich völlig in den Dienst der Sekte. Nachforschungen im Hauptquartier in den USA bringen zutage, dass das wiedervereinte Deutschland Hauptmissionsfeld und Brückenkopf für Aktivitäten in Osteuropa ist. Politiker, Kirchen und Pädagogen waren vor dieser gefährlichen Organisation.

Geschäfte mit der Seele
(ev: VF 395; kath: 1989/9358), Dokumentation des NDR International, Hänssler-video, 30 min., ab 14 Jahre
Der Film deckt die Arbeitsweise der „Scientology Church" auf und berichtet von den Opfern, die gebracht werden müssen, um in dieser straff organisierten „Kirche" von Stufe zu Stufe emporzusteigen. Dianetic, Thetan und Auditing sind schön klingende Worte, die viel verheißen und viel kosten.

Ich lobe das Wort - Mythos und Wirklichkeit der Waldorfschule
(ev: VF 603), Dokumentation von Harriet Kloss, Deutschland 1994, 51 min., ab 12 Jahre
Ist die Waldorfschule die bessere Alternative zur örtlichen Schule? Attribute wie frei, künstlerisch, kindgerecht, angstfrei ... werden von Eltern als Vorteile empfunden. Viele geben deshalb ihre Kinder in diese Schule. Der Film zeigt Unterricht, lässt Lehrer zu Wort kommen. - Eltern, ehemalige Schüler und Lehrer zeichnen ein anderes Bild: Begrenzung des Schöpferischen, Enge und Autoritätsgläubigkeit sind hier Alltag. Frei und selbstbewusst wird eine Schülerin (z. B.) erst auf dem Gymnasium! Ein ev. Theologe und ein Erziehungswissenschaftler kritisieren vor allem die verdeckte weltanschauliche Prägung der Schule.

Schauplatz Sekten - In den Fängen des Gurus
(ev: VF 412; kath: 1989/9318; 2003/9060), Dt. 1993, 44 min., Dokumentation, ab 14 Jahre
Sant Thakar Singh, der selbsternannte Meister aus Indien versklavt seine Anhänger in kaum vorstellbarem Maße: Bereits Kleinkinder werden gezwungen, stundenlang mit verbundenen Augen zu meditieren. Ehemalige Anhängerinnen berichten von Demütigungen, Prügeln und Vergewaltigungen. - Eine Mill. Menschen folgen weltweit Thakar Singhs falschen Lehren von der Erschaffung einer "neuen Menschheit", die frei sein soll von "Teufeln" und der "negativen Kraft". In Deutschland wird die Anhängerschaft auf 25.000 geschätzt. Nur noch 3-4 Stunden täglich bleiben den "Gläubigen" für das Allernotwendigste, um die restliche Zeit auf den Guru fixiert zu meditieren. Einem Fernsehjournalisten ist es gelungen, in den Kreis der Sekte einzudringen und deren menschenverachtende Praktiken zu dokumentieren. Abschließend erläutert ein Psychologe am Beispiel dieser Sekte die Funktionsmechanismen von Sekten.

Moskito: Okkultismus
(ev: VF 413; kath: 1989/9127; 1989/9128), Dt. 1990, 45 min., Magazin, ab 14 Jahre
Okkultismus bei Jugendlichen hat verschiedenartige Ausprägungen: Aberglaube, Horoskope, Tischerücken, Pendeln, Hellsehen etc. Diese Praktiken und ihre Bedeutung werden in kurzen Dokumentationen, Interviews, Comics, Sketchen und Musikclips vorgestellt und analysiert. Zu Wort kommen dabei auch solche Jugendliche, denen okkulte Praktiken viel bedeutet haben. Insgesamt recht kurzweilig gemacht, sehr zu empfehlen.

Sekten in Sachsen
(ev: VF 546), Dt. 1991, 29 min., Dokumentation von Martin Hübner und Thomas Fugmann u.a., ab 14 Jahre
Leipzig 1991. Jeder muss sehen, wie er zurecht kommt. Spirituelle Vereinigungen bieten da Sinngebung und Geborgenheit: Rainer ist Krishna-Jünger geworden; Markus lebt bei dieser Gruppe in Heidelberg, aber seine Mutter ist verzweifelt. Cornelia Rieper beschreibt ihre schlimmen Erfahrungen mit der Scientology-Bewegung, der ihr Mann erlegen ist. Sein Eintritt in diese Gruppe hat die Familie zerbrochen und das gesamte Vermögen verbraucht. Dem widerspricht die Pressesprecherin von Scientology und entwirft ein ganz anderes Bild dieser Bewegung.

Himmel und Hölle
(ev: VF 629), Spielfilm Dt. 1994, 45 min., ab 12 Jahre
Nach ihrer Scheidung zieht Birgit mit ihrer elfjährigen Tochter Nina aufs Land. Nina, ein äußerst schüchternes Mädchen, findet erst nach dem Eintritt in die Pfadfindergruppe Geborgenheit und Anerkennung. Ninas Religionslehrerin, die diese Gruppe leitet, und der Dorfpfarrer sind Anhänger der „Legion der heiligen Engel", einer innerkirchlichen Sekte, die ihre Mitglieder zu fanatischer Frömmigkeit erzieht und sie auf den Endkampf zwischen Dämonen und Engeln vorbereitet. Birgits Verhalten entspricht nicht den religiösen Vorstellungen ihrer Tochter, und so versucht diese alles, um die Mutter zur Umkehr zu bewegen. Nach einer Auseinandersetzung mit der Religionslehrerin verbietet sie Nina, weiter an den Gruppenstunden teilzunehmen. Und verliert damit das Vertrauen ihrer Tochter. Nina gehört im Gegensatz zu ihrer Freundin Miriam zu den Auserwählten der Pfadfindergruppe, die zu einer wichtigen Weihe zugelassen werden. Von der Religionslehrerin erfährt Nina, dass Miriam von Dämonen besessen sei. In Nina wächst die fatale Vision, dass nur Miriams Tod die Mutter davor retten kann, für ewig verloren zu sein. Eher durch Zufall wird verhindert, dass Miriam umkommt. - Nach einer wahren Begebenheit in der Nähe von Augsburg.

Pakt mit dem Teufel
(ev: VF 401; kath: 1989/9147), Dokumentarfilm, Dt. 1993, 25 min., ab 14 Jahre
Aktuelle Fernsehreportage über die Satanistenszene in Thüringen und Sachsen. Der Film berichtet über Praktiken der Satanisten, über Kirchen- und Friedhofsschändungen, über Tier- und Menschenopfer, über Kultgegenstände und die Musikszene der „Death-Metal-Bands". Ein Fall machte Schlagzeilen: Drei 17jährige ermordeten im thüringischen Sondershausen einen Gymnasiasten. Sie nannten sich „Kinder des Satans" und hielten „Schwarze Messen" ab.

Der Schein-Heilige
(ev: VF 610), Spielfilm von Richard Pearce, USA 1992, 104 min., ab 14 Jahre - Ausleihe ist kostenpflichtig
Jonas Nightengale ist ein charismatischer Erlöser im Namen Gottes. Er gibt den Leuten, was sie brauchen: Wunder, natürlich nur gegen bares Geld. Perfekt inszeniert mit modernster Computer- und Lichttechnik. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Bis es Jonas und seine Truppe nach Rustwater verschlägt, ein kleines Nest, dessen Sheriff dem falschen Erlöser massiv am Lack kratzt. - Eine scharfe Satire auf der Erlöserkult.

Teufel, Strafe Gottes und ewige Verdammnis
(ev: VF 427), Dokumentation, Dt. 1993, 58 min., ab 14 Jahre
Schwarze Messen, Satanismus, Okkultismus: Der religiöse Extremismus ist weit verbreitet. Am Beispiel des katholischen Engelwerkes werden Hintergründe beleuchtet und die häufig verheerenden Folgen für die Betroffenen kenntlich gemacht. Das Video zeigt, wie Menschen, die sich in einer psychischen Krise befinden, durch die Konfrontation mit der Engel- und Dämonenlehre in den Bann dieser Sekte geraten.

Der totale Messias
(ev: VF 501), Dt. 1985, 45 Min., Dokumentation, ab 14 Jahren
Der Film informiert über Organisation, Lehre und Praxis der Mun-Sekte und nimmt dazu kritisch Stellung. Berichte und Aussagen ehemaliger Mitglieder stehen in hartem Kontrast zu Aussagen offizieller Vertreter der Sekte in Deutschland. Es wird deutlich, was Angehörige und Freunde tun können, um Einzelnen aus der Vereinnahmung durch die Sekte herauszuhelfen.

Im Reich des Bösen
(ev: VF 527; kath: 2003/9228) Dt. 1991, 45 Min., Dokumentation, ab 14 Jahren
Die Munsekte konnte sich in den letzten Jahren weitgehend unbeachtet zu einer weltweit aktiven Kraft entfalten. Kritiker sprechen von der "gefährlichsten pseudoreligiösen Bewegung", von undurchsichtigen Querverbindungen zu einflussreichen Personen in Kultur, Politik und Wirtschaft. - Jürgen Roth setzt sich kritisch mit der "Vereinigungskirche" auseinander, verfolgt ihre Spuren und die Hilfsorganisationen in West und Ost.

Das Sprachrohr Gottes
(ev: VF 528; kath: 2003/9178), Dt. 1992, 58 Min., Dokumentation ab 14 Jahren
Eine Reportage über die Fiat-Lux-Vereinigung und ihre Chefin Uriella. Zweimal im Monat fällt die ehemalige Fremdsprachenkorrespondentin vor den Augen Hunderten von Anhängern in Tieftrance. Jesus Christus persönlich, so behauptet sie, verkündet dann durch ihren Mund eine göttliche Botschaft. Auch anderen als den Angehörigen ihres Ordens ist Uriella zur Hoffnungsträgerin geworden: Als Geistheilerin, die jede Krankheit heilen könne, verkauft sie dubiose Mittel und führt Behandlungen durch.

Das Seelenkartell
(ev: VF 536; kath: 2003/9149), Dt. 1993, 44 Min., Dokumentation, ab 14 Jahren
"Universelles Leben", "Heimholungswerk Jesu Christi", "Innere Geist=Christuskirche", "Die wahre Weltreligion", "Bundgemeinde Neues Jerusalem" - das sind Namen, unter denen eine pseudoreligiöse Gemeinschaft firmiert, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt: 50.000 Anhänger in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Verbreitung weltweit. Eine Offenbarungslehre wird durch die Prophetin Gabriele Wittek verkündet, den Mitgliedern wird totaler Gehorsam abverlangt und in der eigenen Zeitschrift "Der Christusstaat" entsteht die Vision einer Weltordnung außerhalb unserer Gesellschaft. Der Film deckt die totalitären Strukturen dieser Sekte auf, die inzwischen ein beachtliches Wirtschaftsimperium errichtet hat.

Im Schatten des Wachtturms
(ev: VF 435), München 1993, 25 min., Dokumentation, ab 14 Jahre
Der Film zeigt, dass die weitverbreitete Vorstellung von den Zeugen Jehovas als einer Gruppe zwar weltfremder, aber harmloser Sektierer trügt. Der Film des Evangelischen Fernsehens München ist eine Abrechnung mit den Praktiken und der Ideologie der „Zeugen Jehovas". Ehemalige Mitglieder berichten von der hierarchischen Struktur, der totalen Kontrolle und dem extrem starken psychischen Druck, dem die Mitglieder - auch die ehemaligen - ausgesetzt sind. Ein zentraler Faktor im Glauben der Sekte ist der "Harmagedon" , der Weltuntergang, bei dem nur die Zeugen Jehovas überleben würden. Ein ehemaliges Mitglied schildert, welche fatalen Folgen diese Ideologie für seine Lebensplanung hatte. Eine Frau aus Leipzig berichtet, dass es bei ihrem Ausstieg aus der Sekte zu harten Konflikten mit ihrem Ehemann, einem Sektenmitglied, kam. Als „Verstoß" gegen die strengen Regeln der Gemeinschaft wird auch eine lebensnotwendige Bluttransfusion gewertet: Im Film kommt der Vater eines herzkranken Jungen zu Wort, der für die Operation seines Sohnes kämpft.

alles Alltag 3: Abseits vom Weg
(ev: VF 163;kath: 2003/9199), Spielfilm, Dt 1992, 30 min., ab 12 Jahre
Dieser Teil aus der Serie über die 10 Gebote erzählt von der schwer herzkranken Gerda Halder. Ihre alte Freundin Inge rät ihr, den Wahrsager Kerschow aufzusuchen. Sie will keine Chance auslassen und gerät so zunehmend unter den Einfluss des Wahrsagers. Sie ignoriert die Ratschläge der Ärzte und bricht den Kontakt zu ihren Kindern ab. Der Tod ihrer Freundin Inge, der der Wahrsager achtzig Lebensjahre vorausgesagt hatte, zerbricht ihre Hoffnungen.

Zur Hölle mit dem Teufel
(ev: VF 106), Dokumentarfilm von M. Schmidt, 30 min., ab 14 Jahre
Der Teufel hat Hochkonjunktur: Rockbands der harten Sorte beschäftigen sich in ihren Texten mit Satanskult und Okkultismus. Die christliche Antwort heisst „White Metal". Der Film bringt Interviews mit White-Metal-Bands und Konzertausschnitte vom größten christlichen Musikfestival in Greenbelt (England) vom August 1988. Der Sektenbeauftragte Pf. Haack gibt Auskunft über Hintergrund und Gefahren des derzeitigen Okkultismus-Booms.

Signale aus dem Jenseits
(ev: VF 067), Dokumentation, 60 min., ab 14 Jahre
Experten nehmen Stellung zu dem sich stark ausbreitenden Phänomen des Okkultismus (Tischerücken, Geisterbeschwörungen, Schwarze Messen). In Kurzinterviews kommen aber auch diejenigen zu Wort, die selbst Spiritismus praktizieren, sowie ehemalige Anhänger.

New Age - die Macht von Morgen
(ev: VF 083), Dokumentation, Hänssler-video (vermutl. älter), 107 min., ab 14 Jahre
Was steckt hinter New Age? Der Film führt zuerst nach Indien, in ein Land, das durch seine einzigartige Spiritualität viele Menschen anzieht. In Kurzinterviews kommen Gurus, Sheila Silverman, Krishna-Anhänger und TM-Gruppen-leiter zu Wort. Eine ganz andere Sicht vertreten jedoch ehemalige Schüler des Bhagwan. Eckart Flöter, der Sektenbe-auftragte der Bayer. Ev. Kirche und Pf. Haack nehmen Stellung zur New-Age-Bewegung und ihren Auswirkungen.

Wie neu ist das „Neue Denken"?
(ev: VF 109), Dokumentarfilm von W. Küstenmacher, 1988, 55 min., ab 16 Jahre
Dokumentation eines Studiengesprächs zwischen Fritjof Capra, Professor für Atomphysik in Berkeley (USA), der als Vordenker des sog. „Neuen Zeitalters" gilt, und Jürgen Moltmann, Professor für Systematische Theologie an der ev. Fakultät in Tübingen. Durchbrochen ist die Dokumentation von Interviews mit beiden sowie einigen Zuhörern.

Die Geister, die ich rief - Jugendliche und Spiritismus
(ev: VF 741,kath: 1989/9132), Martin Blachmann, Dt. 1989, 45 min., ab 12 Jahre
Ob in der Schulpause oder auf Klassenfahrt, viele Jugendliche erliegen heutzutage der Faszination des Übersinnlichen. Was für die einen ein Spiel ist, wird für die anderen oft zur Geisterbahn mit Folgen. In Gesprächen mit Jugendlichen und Fachleuten versucht der Film, spiritistische Phänomene zu erklären und geht der Frage nach, warum Jugendliche sich in unserem hochtechnisierten Zeitalter an Geister wenden.

Wotans Wiederkehr
(ev: VF 746,kath: 2003/9209), Dokumentation von M. Papirowski und K. Schellschmidt, Dt., 1990, 45 min., ab 14 Jahre
Asen, Edda, Goten und Guelfiliten: Neoheidnische Kulte haben in der Bundesrepublik mittlerweile etwa 20.000 Anhänger, Tendenz steigend. Der Film beleuchtet kritisch das Spektrum von New Age bis zu neonazistischen Gruppen.

Hochkonjunktur für Hokuspokus - Von Hexen, Heiden und Hellsehern
(ev: VF 756; kath: 1989/9073), Dokumentation, Dt. 1990, 60 min., ab 14 Jahre
Der Film gibt einen Überblick über die verschiedenen okkulten Phänomene Hellsehen, Gläserrücken, Kartenlegen...; er lässt die Betroffenen zu Wort kommen und befragt Fachleute. Bereits ein Drittel aller Schüler haben sich mit okkulten Praktiken beschäftigt. Okkultismus als Selbsthilfe des Volkes, dem die Wissenschaft die Aufklärung versagt hat?

Leid (2) Ist Gott allmächtig?
(ev: VF 765) Dokumentation, Armin Kreiner/Jörg Röttger, Deutschland 1994, 28 Min., ab 16 Jahren
(Es ist denkbar, dass Gott nicht allmächtig ist. - Eine Ausprägung dieser Idee sind dualistische Religionen (Zoroastrismus und Manichäismus) und christlicher Satansglaube: Der böse Gott begrenzt die Macht des guten Gottes; der Satansglaube wird kritisch kommentiert. Eine zweite theologische Richtung (bes. in den USA) ist die Prozess-Theologie: Gott erschuf die Welt nicht aus dem Nichts, sondern kann immer nur gestaltend auf die Urmaterie einwirken. Diese Ansicht wird von Vertretern und Kritikern beleuchtet. - Der Glaube, dass Gott nicht allmächtig ist, löst den Widerspruch, fordert aber einen hohen Preis: Der Gläubige kann nicht sicher sein, dass Gott fähig ist, alle Dinge zu einem guten Ende zu bringen.

Die Hölle - Bilder aus der Religionsgeschichte
(ev: VF 796), Dokumentation, Dt. 1996, 17 Min., ab 14 Jahre
Der Film informiert über unterschiedliche Höllenvorstellungen vom alten Ägypten bis hin zum Mittelalter. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der christlichen Lehre. Die ersten christlichen Gemeinden waren von der Naherwartung geprägt und hofften auf das baldige Weltende (Lk 16, 19-31). In der Zeit schwerer Verfolgung entsteht um das Jahr 100 die Apokalypse des Johannes, die wesentlich die Lehre beeinflusst hat. Hier wird deutlich, dass babylonische, ägyptische und griechische Vorstellungen von der Unterwelt in das christliche Gedankengut eindringen. Im Mittelalter finden wir phantasievolle Ausmalungen der Hölle. Gott wird zum unversöhnlichen Rachegott. Aber in der Aufklärung setzt die Kritik an solchem Denken ein (Dante, Michelangelo). Der Mensch wird jetzt als Individuum mit freiem Gewissen gesehen. das Verantwortung dafür trägt, ob das Böse siegt.

Alles unter Kontrolle
(ev: VF 800; kath: 2003/9344), Dokumentation, Dt. 1996, Frieder Sandel, 24 Min., ab 14 Jahre
Drei Sektenaussteiger (Scientology, Kinder Gottes) berichten über ihre bitteren Erfahrungen. Sie schildern, wie sie in die Fänge der Sekte gerieten und mit welchen Mitteln ihr eigenes Denken ausgeschaltet wurde. In der Sekte erlebten sie eine totale Bewusstseinskontrolle, einen immensen Gruppendruck und gravierende Persönlichkeitsveränderungen. Szenen aus einem Theaterstück illustrieren die Erfahrungsberichte. Abschließend informiert ein kirchlicher Sektenbeauftragter über seine Arbeit.

Wie Sekten Kinder krankmachen
(ev: VF 824), Dokumentation, Dt. 1995, Gaby Fuest, Monika Schuck, 9 Min., ab 10 Jahre
Sekten betreffen nicht nur Erwachsene und ältere Jugendliche, die sich ihnen mehr oder weniger freiwillig zuwenden. Allein in Deutschland schätzt man 100 000 Kinder und Jugendliche, die in eine Sekte hineingeboren wurden oder über ihre Eltern in eine Sekte hineingerieten. Wie leidvoll eine solche Biographie sein kann, wird am Beispiel dreier Kinder verdeutlicht, die bei den Zeugen Jehovas bzw. mit der Scientology-Organisation aufwuschen. Zudem kommt ein Verein zu Wort, der sich für die Wahrung der Interessen solcher Kinder engagiert.

„Mach Geld! Mach mehr Geld"
(ev: VF 860; kath: 2003/9343), Dokumentation, Dt. 1996, Gabriele Kraiker, 44 Min., ab 14 Jahre
Mit Recherchen in Deutschland und in den USA wird belegt, dass die weiße Weste von Scientology eine Fassage ist. „Der eigentliche Zweck von Scientology ist die Übernahme der Weltherrschaft." Einer der befragten Zeugen machte 20 Jahre lang Karriere bei Scientology. Schließlich gelang es ihm auszusteigen. er berichtet, wie die Sekte immer neue Mitglieder ködert: Versprochen wird die „totale geistige Freiheit", doch am Ende des immens teuren Wegesw steht der finanzielle Ruin und die völlige Abhängigkeit.

NARCONON: Scientology - Geschäfte mit der Seele
(ev: VF 873), Dokumentarfilm, Dt. (efs) 1996, Sven Hartung, Thorsten Neumann, 30 Min., ab 14 Jahre
NARCONON heisst die vermeintliche Drogenrehabilitation von Scientology. Der Film zeigt, wie Mitglieder der Sekte am Hamburger Hauptbahnhof Junkies mit gefälschten Statistiken versprechen: mit dem NARCONON-Programm schafft jeder in kurzer Zeit den Ausstieg aus der Droge. - Die verschiedenen Methoden der „Therapie" werden darge-stellt. An zwei Beispielen von Betroffenen wird deutlich, dass NARCONON keinem Junkie helfen kann oder will. Es geht nur ums Geld.

Im Schatten des Wachtturm (2)
(ev: VF 874), Dokumentarfilm, Dt. (efs) 1995, Sven Hartung, 30 Min., ab 12 Jahre
Die Zeugen Jehovas gehören in Deutschland zu den am meisten unterschätzten Sekten. Kaum einer weiß, wie stark die Wachtturmorganisation in das Leben der Menschen eingreift. Der Film beobachtet die Mechanismen der Anpassung, er deckt auf, wie die Mitglieder sich zunehmend verändern und auf Seelenfang gehen. Drei Menschen berichten von ihren Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas.

Die Sterne lügen nicht - sie schweigen
(ev: VF 896; kath: 2003/9350), Dokumentarfilm, FSK, Dt. 1996, Angelika Schmidt-Biesalski, 30 Min., ab 14 Jahre
Auf den Standesämtern wird immer öfter der exakte Geburtszeitpunkt erfragt. Denn den braucht man - ebenso wie den genauen Ort - um sich ein Geburtshoroskop erstellen zu lassen. Viele Menschen glauben dran, dass Sternzeichen, Aszendent und Planetenaspekte Charakter und Schicksal des einzelnen Menschen bestimmen. Was ist dran an der Astrologie? Der wissenschaftlich arbeitende Astronom meint: „Gar nichts!" Der beratende Manager glaubt, wertvolle Hinweise erhalten zuhaben. Im Film kommen praktizierende und „ausgestiegene" Astrologen zu Wort, ferner Menschen, die sich „erfolgreich" haben beraten lassen und solche, die den Blick auf die Sterne schlicht für Unfug halten.

Die Meister, die Lämmer und die himmlischen Aktien
(ev: VF 911; kath: 2003/9189), Dokumentarfilm, Dt. FSK: 6 1996, Sven Hartung, Thorsten Neumann, 30 Min., ab 14 Jahre
Große Teile des Films sind überblickartig gestaltete Einspielungen zur Sekten- und Weltanschauungsszene, die durch Zitate der Führer einzelner Gruppen belegt und verdeutlicht werden. Als Kontrast dazu kommen Personen, die einen Ausstieg hinter sich haben, mit ihren Erfahrungen zu Wort. Ausschnitte aus dem Stück „IN SEKTEN" einer Theatergruppe des Theaters Neumarkt in Zürich reflektieren den gesamten Sachverhalt auf einer dramaturgischen Ebene.
Hinweis: Der Film setzt Vorkenntnisse zur Thematik voraus bzw. bedarf weiterer Informationen und Vertiefungen.

Satan ruft mich
(ev: VF 914; kath: 2003/9166), Dokumentation, Finnland 1994, Marja Liisa Huhta, 23 Min., ab 14 Jahre, sw
Der Film berichtet, wie ein 11jähriges Mädchen in eine Gruppe von Teufelsanbetern gerät. In der Clique wird sie missbraucht und zu kriminellen Taten gezwungen. Die Mutter versucht vergeblich, das Mädchen von der Gruppe zu lösen. Schließlich erfolgt die Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik. Es wird deutlich, aus welchen Gründen sich Jugendliche von der Szene der Satanisten angezogen fühlen und wie schwierig ihre Befreiung ist.

Die Shaker
(ev: VF 922), Dokumentation, Dt. 1997 (FWU), Hatto Kurtenbach, 45 Min., ab 14 Jahre
An Darstellungen ihrer architektonischen und handwerklichen Erzeugnisse aus dem letzten Jahrhundert stellt der Film die sog. „Shaker" vor und schildert die Merkmale dieser religiösen Gemeinschaft. Der ihnen wichtige Zusammenhang von Arbeit und Religion, von Funktionalität und Ästhetik wird ebenso gezeigt wie ihre Vision eines ganzheitlichen Lebens. Der Film führt zu den wichtigsten Stätten der Shaker in den USA und zeichnet die europäischen Entstehungslinien des Shakertums nach. Er erörtert die Gründe für Erfolg und Untergang der auf ein tausendjähriges Reich gerichteten Bewegung. Einige der noch lebenden Angehörigen kommen zu Wort.
Anmerkung: Diese Gruppe gehört eigentlich nicht in den Bereich problematischer und konfliktträchtiger Gruppen (Sekten)

Sekten - unauffällig aber allgegenwärtig 1: Die gar nicht harmlosen Traktat-Verkäufer: Zeugen Jehovas
(ev: VF 933; kath: 2003/9366), Dokumentarfilm FSK: 12, Dt. 1997, Rainer Fromm / Kurt-Helmuth Einmuth, 15 Min., ab 12 Jahre
Der Film lässt den Pressesprecher der weltgrößten Sekte ebenso zu Wort kommen wie eine aktive Zeugen-Jehovas-Familie. Kontrastiert werden diese Darstellungen mit Berichten ehemaliger Mitglieder der Sekte.

Sekten - unauffällig aber allgegenwärtig 2: Ein Wolf im religiösen Schafspelz: Die Scientology-Organisation
(ev: VF 934; kath: 2003/9367), Dokumentarfilm FSK: 12, Dt. 1997, Rainer Fromm / Kurt-Helmuth Einmuth, 15 Min., ab 12 Jahre
Nach dem Beschluss, die „Church of Scientology!" bundesweit durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen, hielten sich die Reaktionen aus den USA von offizieller Seite in Grenzen - mit Ausnahme der Betroffenen, die vor keinen Vergleichen zurückschreckten. Das hat Methode: Scientology präsentiert sich gerne als verfolgte religiöse Minderheit. Der Film endet auch mit Bildern von einer Scientology-Demonstration gegen die angebliche Benachteiligung einer religiösen Minderheit. Anhand von Originaldokumenten und Interviews werden Anspruch und Realität des Psychokonzerns aufgezeigt.

Sekten - unauffällig aber allgegenwärtig 3: Zwischen Öko-Nahrung und Endzeit: Das Universelle Leben
(ev: VF 935; kath: 2003/9368), Dokumentarfilm FSK: 12, Dt. 1997, Rainer Fromm / Kurt-Helmuth Einmuth, 15 Min., ab 12 Jahre
Der Gemüsestand in einer Markthalle, zu Beginn des Films zu sehen, ist mehr als der Verkaufsort biologischer Lebensmittel. Er gehört als sogenannter „Christusbetrieb" ebenso zum Umfeld des Universellen Lebens wie eine Klinik oder ein großer Einkaufsmarkt. Kritiker sagen: Die Sekte macht krank. Ein junger Mann wirft der Sekte vor, seinen Vater psychisch so verändert zu haben, dass dies zu dessen Tod führte. Eine Frau beschreibt, wie ihre Tochter sich selbst verlor, so dass sie als die Persönlichkeit, die sie war, nicht mehr erkennbar war.

Sekten - unauffällig aber allgegenwärtig 4: Der Skandal Guru: Thakar Singh
(ev: VF 936; kath: 2003/9369), Dokumentarfilm FSK: 12, Dt. 1997, Rainer Fromm / Kurt-Helmuth Einmuth, 15 Min., ab 12 Jahre
Sie wollten nur das Beste für ihre Kinder. Auch sie sollten den göttlichen Ton und das göttliche Licht hören beziehungsweise sehen - viele Stunden täglich. Zwei Mütter erzählen, wie sie dazu gebracht wurden, ihre Kinder dieser Meditationsfolter auszusetzen, und wie sie heute mit dieser Schuld leben. Der Film zeigt, wozu Menschen mittels Bewusstseins-Manipulationen gebracht werden können.

Sekten - unauffällig aber allgegenwärtig 5: Selbstüberhöhung statt Selbstverwirklichung: Esoterik
(ev: VF 937; kath: 2003/9370), Dokumentarfilm FSK: 12, Dt. 1997, Rainer Fromm / Kurt-Helmuth Einmuth, 15 Min., ab 12 Jahre
Die Esoterikwelle boomt seit vielen Jahren, und sie boomt weiter. Die beiden Filmautoren besuchen Esoterik-Buchläden und Wochenend-Seminare. Findet hier jeder das Göttliche in sich selbst, oder überhöht sich der Mensch in der Esoterik nicht vielmehr so, dass er sich selbst als göttliches Wesen sieht? Gegenüber den anderen vier Filmen der Reihe fällt dieser Film etwas ab, da er vor allem Selbstdarstellungen bringt. Es fehlt eine kritische Reflexion.

Satanismus - Teufelskult
(ev: VF 959; kath: 2003/9398), Dokumentarfilm, Dt. 1995, Redaktion PuR des ZDF, 15 Min., ab 12 Jahre
Erfahrungen mit Okkultismus haben mehr Jugendliche, als man gemeinhin annimmt! Im ersten Teil berichten Jugendliche von harmlosen Horoskopdeutungen, von Gläser-Rücken, Handlesen und Satanskult. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Teufelsanbetung und ihren Folgen. Die Beeinflussung durch Musik: Black Metal - Musik für den Satan zeigt der dritte Teil der Dokumentation.

Abtrünnig und Ausgestoßen - ehemalige Zeugen Jehovas berichten
(kath: 1989/9177), Dokumentarfilm, Dt. 1989, 30 Min., keine Altersangabe
Betroffene berichten darüber, warum sie Zeugen Jehovas geworden sind, wie die erste Begeisterung dem Alltag einer strengen Unterordnung unter die Lehren der Wachtturmgesellschaft gewichen ist. Zweifel oder gar Kritik sind in die-sem System nicht erlaubt. Wer trotzdem Kritik übt, wird ausgeschlossen. Ein Ausschluss ist aber kein bloßer Wechsel der Konfessionszugehörigkeit. Jehovas Zeugen sehen in Ehemaligen nur „Abtrünnige", die man meiden muss. Mit ih-nen darf nicht einmal gesprochen werden. Ausgeschlossene Zeugen sind daher zur totalen Kommunikationslosigkeit verurteilt, weil Außenstehende solche seelische Probleme nicht verstehen können. Manche Ausgeschlossene finden ei-ne Gemeinschaft ehemaliger Zeugen Jehovas, viele müssen nach dem Ausschluss die Dienste eines Psychotherapeuten in Anspruch nehmen, andere sehen keinen Sinn mehr im Leben und begehen Selbstmord.

Beate S. in der Sekte
(kath: 2003/9285), Spielfilm, Dt. 1978, 45 min., ab 14 Jahre
Beate S. hat ihr Elternhaus verlassen und ist in der Wohngemeinschaft einer Sekte gelandet. Als die Gruppe einen "Versager" ausschließt, merkt Beate, dass sie ein anderes Verständnis von Liebe und Mitmenschlichkeit hat.

Blick ins Jenseits - Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod
(ev: VF 910), Dokumentarfilm, Dt. 1995, 18 min., ab 14 Jahre
Eine Frau berichtet von ihrer Erfahrung an der Kippe zwischen Leben und Tod, und wie diese Erfahrung ihr weiteres Leben verändert hat. Der Film vermittelt eindringlich die Grenzerfahrungen an der Schwelle zum Tod. Neben dem persönlichen Zeugnis werden die medizinischen, psychologischen und theologischen Aspekte der Frage "Was kommt nach dem Tod?" behandelt. Dabei kommen sehr unterschiedliche Sichtweisen zur Geltung: eine Frau mit ihren ganz persönlichen Erlebnissen als Reanimierte, ein Psychiater und ein Theologe. Kultur- und geschichtsübergreifend wird eine Ähnlichkeit der geschilderten Abläufe beim Sterben festgestellt und vorsichtig nach Deutungsmöglichkeiten gefragt.

Seelenfänger 1 - Wie Sekten Menschen ködern: Kinder Gottes
(kath: 2003/9100) Dokumentation, Dt. 1996, 13 min., ab 14 Jahre
Vierteilige Dokumentation aus dem WDR-Schulfernsehen über die Sekten "Scientology Church", "Zeugen Jehovas", "Hare Krishna" und "Kinder Gottes". Jeweils mit kurzen und griffigen Informationen und daher als Einstieg in die Behandlung des Themas bestens geeignet.

Seelenfänger 2 - Wie Sekten Menschen ködern: Scientology
(kath: 2003/9101) Dokumentation, Dt. 1996, 13 min., ab 14 Jahre
Vierteilige Dokumentation aus dem WDR-Schulfernsehen über die Sekten "Scientology Church", "Zeugen Jehovas", "Hare Krishna" und "Kinder Gottes". Jeweils mit kurzen und griffigen Informationen und daher als Einstieg in die Behandlung des Themas bestens geeignet.

Seelenfänger 3 - Wie Sekten Menschen ködern: Zeugen Jehovas
(kath: 2003/9102) Dokumentation, Dt. 1996, 13 min., ab 14 Jahre
Vierteilige Dokumentation aus dem WDR-Schulfernsehen über die Sekten "Scientology Church", "Zeugen Jehovas", "Hare Krishna" und "Kinder Gottes". Jeweils mit kurzen und griffigen Informationen und daher als Einstieg in die Behandlung des Themas bestens geeignet.

Seelenfänger 4 - Wie Sekten Menschen ködern: Hare Krishna
(kath: 2003/9103) Dokumentation, Dt. 1996, 13 min., ab 14 Jahre
Vierteilige Dokumentation aus dem WDR-Schulfernsehen über die Sekten "Scientology Church", "Zeugen Jehovas", "Hare Krishna" und "Kinder Gottes". Jeweils mit kurzen und griffigen Informationen und daher als Einstieg in die Behandlung des Themas bestens geeignet.

Doping für die Seele
(kath: 2003/9467) Dokumentarfilm, Dt. 1998, 30 min. ab 12 Jahre)
Esoterik und der Schein vom Glück - Querschnittartiger Überblick zu Praktiken der Esoterikszene an Hand der Begleitung einzelner Interviewpartner. An verschiedenen Stellen werden die Bilder und geäußerten Meinungen fragend und kritisch kommentiert.

Mit den Toten leben
(kath: 1989/9031; 1989/9032) Dt. 1987, 30 min., ab 14 Jahre
Jeder vierte Deutsche glaubt, dass Lebende mit Toten in Verbindung treten können. Oft handelt es sich um Menschen, die sich verzweifelt an die Hoffnung klammern, irgendwie noch Verbindung zu ihren Verstorbenen zu halten. Wie kommt jemand dazu, das Gespräch mit den Toten zu suchen? Was sind die Motive? Was sagen die Kirchen dazu?

Abschied vom Leben
(ev: VF 360), Dokumentarfilm, Dt. 1991, 60 min., ab 16 Jahre
Das Video bietet einen guten Einstieg, die Frage des Todes (der in unserer Gesellschaft oft verdrängt wird) in einer Gruppe zu besprechen. Der Film begleitet den "Abschied vom Leben" einer an Leukämie erkrankten jungen Frau während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Susanne Fleer, die einen neunjährigen Sohn hinterläßt, hat sich seit langem intensiv mit Tod und Sterben auseinandergesetzt. In einfühlsamen Gesprächen mit dem Autor des Films teilt sie in großer Ehrlichkeit ihre Empfindungen mit, die sie auf ihrer letzten Wegstrecke bewegten.

Satanismus - Zwischen Subkultur und Panikmache
(ev: VF 1421, kath: 2003/9416), Dokumentarfilm, Dt. 1999, 20 Min., ab 12 Jahre
Der Film schildert verschiedene Facetten (Heavy-Metal-Konzert, Friedhofsschändungen) des gegenwärtigen Satanismus und beleuchtet seine Hintergründe, sein Menschenbild und die darin vorherrschende Ethik, die eine radikale Entwertung aller Werte beinhaltet. Eine Aussteigerin schildert ihre Erfahrungen mit dem rituellen Satanismus in Form des Thelema-Netzwerkes. Deutlich wird dabei, dass es durch satanische Praktiken wie Ekeltraining, abnorme Sexualität und Tieropfer zu einer psychischen Schädigung kommen kann. Weiterhin enthält der Film Hinweise auf Werbeaktivitäten in Büchern und in der Black-Metal-Szene. Abschließend beschäftigt er sich mit anderen Phänomenen (Gothics, Grufties) in der jugendlichen Subkultur.

DVDs

Delphinsommer
(ev: DV0051), Spielfilm, Deutschland 2004, 85 Minuten, ab 14 Jahre - Ausleihe ist kostenpflichtig! - Anzeige des Mediums
Je mehr sich die 16-jährige Nathalie gegen die strengen Regeln der Sekte "Kirche des Herrn" und damit auch gegen ihre Eltern stellt, desto mehr entwickelt sich ihr bislang wohlbehütetes Leben in einen wahren Albtraum. Als ihre verzweifelte Freundin Sibille Selbstmord begeht, liegt Nathalies einst heile Welt endgültig in Trümmern… Ein packendes, intensiv gespieltes und einfühlsam erzähltes Familiendrama um Toleranz, Erwachsenwerden und gegen übertriebenes Sektierertum
(Deutscher Fernsehpreis 2005)

Jesus` Junge Garde
(ev: DV0106), Deutschland 2005, 30 Min., f., Dokumentation inkl. DVD-Rom Ebene mit umfangreichen Materialien, ab 14 Jahre - Anzeige des Mediums
Der Film beleuchtet das Erstarken der christlichen Rechten in Deutschland und veranschaulicht, warum besonders Jugendliche empfänglich für die so genannten Erlebnisreligionen sind. In den USA ist die religiöse Rechte bereits zu einer einflussreichen politischen Kraft geworden. Auch in Europa gewinnen die christlichen Konformisten durch systematische Evangelisation an Terrain. Hauptzielgruppe ist die Jugend, die den Kirchen abhanden gekommen ist. Die Botschaft von "The Call" ist einfach. Die Anhänger leben in strikter Bibeltreue, tun Buße und Verzicht und versuchen, durch intensives Gebet und gezielte Missionierung, die Menschheit zu erwecken.

Der gesäuberte Planet. Eine Reise ins Innere der Scientology
(ev: DV0199), Deutschland 2009, 25 Min., f., Dokumentation inkl. DVD-Rom Ebene mit umfangreichen Materialien, ab 16 Jahre - Anzeige des Mediums
In der aktuellen Reportage von Dr. Rainer Fromm kommen Scientology-Mitglieder, Kritiker und Aussteiger zu Wort. Drehorte waren die USA, Deutschland und Österreich. Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Zusatzmaterial, u.a. 10 zusätzliche Filmsequenzen, 5 Unterrichtsmodule, zahlreiche Info- und Arbeitsblätter.

Teuflisch gefährlich: okkulte Praktiken
(ev: DV0191), Deutschland 2004, 19 Min., f., Dokumentation, ab 14 Jahre - Anzeige des Mediums
Ist Satanismus eine gesellschaftliche Gefahr? Woran erkennt man Satanisten? Worin besteht ihre Faszination für manche Jugendliche? Diesen und anderen Fragen geht der bekannte Fernsehjournalist Rainer Fromm in dieser Dokumentation nach. Der Sprecher der "Church of Satan Deutschland" verkündet eine Form des Sozialdarwinismus, verbunden mit einer Art "negativem" Elitebewusstsein, das über Satanistenzirkel hinauszuweisen und in Teilen der Gesellschaft wieder hoffähig zu werden scheint. Interviews aus Satanistenkreisen zeigen eine Denkweise, in der Menschen sich selbst verabsolutieren und für den Mittelpunkt der Welt halten. Auch dieses Phänomen verweist auf einen unguten "Zeitgeist". Die fließenden Übergänge zwischen subkulturellen Gruftie-Gruppen und brutalen Satanistenkreisen, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken, verdeutlichen die gefährliche Bandbreite okkulter Praktiken.

Scientology - neue Fassade, alte Strategie?
(ev: DV0185), Deutschland 2007, 29 Min., f., Dokumentation mit Arbeitsmateriel auf DVD-ROM-Teil , ab 14 Jahre - Anzeige des Mediums
Scientology hat sich mitten in der Hauptstadt Berlin niedergelassen. Politiker sind beunruhigt, viele Bürger machen sich Sorgen. Ist die Aufregung berechtigt? Was macht diese Organisation eigentlich? Was ist daran gefährlich? Muss man Scientology gar verbieten? Handelt es sich um einen totalitären Orden, der Kritiker verfolgt, oder um eine harmlose - wenn auch abstrus anmutende - Religionsgemeinschaft, die in Deutschland diskriminiert wird?


© Gerald Kluge, Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen im Bistum Dresden-Meißen
E-Mail: info@sekten-sachsen.de

aktualisiert: 21.11.08

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