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Es gibt verschiedenste Gründe, warum sich jemand einer Sekte anschließt. Meist steht dahinter eine Suche nach Sinn, Spiritualität, Geborgenheit, Gemeinschaft, Engagement, Orientierung oder Heilung.
Nicht für alle Probleme gibt es eine glatte schnelle Lösung. Nicht alle Versprechen, die von Sekten gemacht werden, können sich erfüllen - weder in Sekten noch außerhalb.
Auf diesen Seiten sollen aber einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, was es für Alternativen zu konfliktträchtigen und vereinnahmenden Gruppen gibt, wo man also mit seinen Erwartungen, Sehnsüchten oder Problemen auf eine bei weitem risikoärmere Weise leben, umgehen und sie bewältigen kann.
Sollten Psychische Probleme im Hintergrund stehen, wird einem in einer kompetenten und fachlich anerkannten Beratungsstelle besser geholfen. Hier empfiehlt sich der Kontakt zu einer Psychologischen Praxis. Informationen dazu finden Sie im Telefonbuch oder in der Facharztsuche des Fachärzteregisters. sowie im Psychotherapie-Informationsdienst.
Wenn es sich um das Problem der Dissoziation (auch multiple Persönlichkeit genannt) handelt, könnte neben der fachärztlichen Hilfe auch die Arbeitsgruppe dissoziative Störungen der Medizinischen Hochschule Hannover ein möglicher Ansprechpartner sein.
Falls die Hinwendung zu einer Sekte oder anderen konfliktträchtigen Gruppe durch familiäre, Partnerschafts- bzw. Entwicklungsprobleme verursacht wurde, sollte man sich an eine Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (http://www.katholische-eheberatung.de/) wenden. Es gibt hier sowohl von Caritas und Diakonie betriebene Beratungsstellen, als auch kommunale oder von anderen freien Trägern. Die Adressdatenbank (ca. 12000 Einträge) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. erreichen Sie über http://www.dajeb.de. Sie können auch die Online-Lebensberatung des Bistums Trier nutzen.
Mancher sucht in einer Sekte eine Gemeinschaft, die ihm Raum für
religiöse Erfahrungen, Engagement
und Gemeinschaft schenkt, was über das in einer normalen Kirchgemeinde
Erfahrene hinausgeht. Solches kann er aber auch in Gemeindekreisen der
großen Kirchen als auch neuen geistlichen Bewegungen innerhalb der
Kirchen bzw. in seriösen kleinen geistlichen Gemeinschaften bedeutend
risikoärmer finden.
Ein Einstiegsportal zu Ordensgemeinschaften in Deutschland findet man unter http://www.orden.de.
Eine Sammlung von Links zu geistlichen Gemeinschaften innerhalb der katholischen
Kirche bietet
http://www.geistliche-gemeinschaften.de/.
Die geistlichen Gemeinschaften im Bistum Dresden-Meißen sind zu finden
unter:
http://www.bistum-dresden-meissen.de/front_content.php?idcat=1808
Angebote für Besinnungswochenenden und Exerzitien in Deutschland,
Österreich und Südtirol finden Sie unter
http://www.exerzitien.info/
Informationen zur geistlichen Begleitung finden Sie unter
http://www.geistliche-begleitung-holub.de/
Wer nach Sinn und Orientierung sucht, ohne an Gott zu glauben, kann sich ins Gespräch mit den Mitarbeiter(inne)n von http://www.ohnegott.de/ begeben. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Erzbistums Köln.
Liegt das Problem eher auf wirtschaftlicher Ebene (z. B. Drückerkolonnen, Kettenbriefe mit Gewinnversprechen, Strukturvertriebe, Schneeballsysteme), so finden Sie bei der Verbraucherzentrale Sachsen sachkundige Ansprechpartner.
©
Gerald Kluge, Beauftragter
für Sekten und Weltanschauungsfragen im Bistum
Dresden-Meißen
Mail:
info@sekten-sachsen.de
letzte Änderung: 27.1.2010
URL der Originalseite:
http://www.sekten-sachsen.de/alternativen.htm